Artikel mit ‘Lernen’ getagged

Klausurvorbereitung mit Ediscio

Freitag, 16. April 2010

Auf Ediscio kann man seine Karteikarten auch in Form eines schriftlichen Tests ausdrucken. Das erleichtert einem möglicherweise die Vorbereitung aus schriftliche Tests / Prüfungen / Klausuren. Hier ist ein kleines Video über das Finden und Nutzen dieser Funktion. :-)

Zeitzonen-Unterstützung durch Ediscio

Mittwoch, 09. September 2009

Wie schon im Ediscio-eigenen Newssystem und auf Twitter erwähnt, unterstützt das System nun Zeitzonen – was der Darstellung von Uhrzeiten und der Berechnung des automatischen Lern-Zeitplans zugute kommt.

Lernen durch Lehren (LdL)

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Ich bin auf eine interessante Form des Lernens aufmerksam geworden: Lernen durch Lehren. Ein Auszug aus dem entsprechenden Wikipedia-Artikel:

Lernen durch Lehren ist eine handlungsorientierte Unterrichtsmethode, in der Schüler lernen, indem sie sich den Stoff gegenseitig unterrichten. Es kann in allen Fächern, Schultypen und Altersstufen eingesetzt werden. Auch wenn der Begriff gelegentlich für das klassenübergreifende Unterrichten von jüngeren Schülern durch ältere benutzt wird, hat sich in der Fachwelt der Terminus “Lernen durch Lehren” (LdL) für gegenseitiges Lehren innerhalb eines Klassenverbandes etabliert. In Deutschland ist Lernen durch Lehren in seiner modernen Form mit dem Namen Jean-Pol Martin verbunden, der LdL als pädagogisches Gesamtkonzept entwickelt und mit Hilfe eines Kontaktnetzes verbreitet hat.

In meinem letzten Artikel war ich auf die Verwendung von Web2.0 in der Schule eingegangen, wobei ich mich auf Blog-Artikel von Jean-Pol Martin bezogen hatte. Als Problematisch bei der Verwendung von Web2.0-Werkzeugen stellte sich heraus, dass sie teilweise zu Ablenkung verführen und bei Motivation von Außen (d.h. durch eine Lehrer-Autorität) die Begeisterung auch leicht abnehmen kann.

In einem weiteren Artikel ergibt sich nun folgerichtig die Erkenntnis, dass, je mehr Eigenverantwortung Schüler bei der Wissensrecherche tragen, auch die Motivation zur Tätigkeit steigt. Das heißt: Reines Wiedergeben von Unterrichtsinhalten ist langweilig. Selbst nach dem Wissen zu forschen, ist spannend.

Die Gesamt-Folgerung lautet nun: Web2.0-Werkzeuge sind als Mittel für die Unterrichtsmethode “Lernen durch Lehren” sehr geeignet. Es kommt aber wohl darauf an, wieviel eigenen Spielraum man den lehrenden Schülern dabei gibt. Womit sich zeigt: LdL, Web2.0 und Montessori-Pädagogik passen offenbar sehr gut zusammen. Vielleicht kann man allgemein einen Bezug vom Web2.0 zur Reformpädagogik sehen.

Nun noch der Bezug zu unserem Web2.0-Wissens-Werkzeug (WWW) ediscio.de: Eignet sich ediscio.de für die Methode LdL? Ich aus meiner Laienperspektive würde sagen: Ja, klar. Eigentlich sogar besonders gut. Man widerspreche mir, wenn ich falsch liege. Aber ich sehen das so:

  1. Auf ediscio.de erarbeitetes Wissen wird nicht nur zur weiteren Recherche verwendet (wie etwa bei Wikis oder Blogs), sondern direkt in den aktiven Lernprozess miteinbezogen.
  2. Lernkarteien können so konfiguriert werden, dass entweder nur bestimmte Person(en) Lernkarten bearbeiten und/oder hinzufügen können, oder alle Beteiligten => Vorgehensweise kann nach Bedarf angepasst werden
  3. “Lehren” bedeutet für mich immer auch Auseinandersetzung und Kommunikation. Hier ist auch dies nicht nur in der Erarbeitung des Lernmaterials möglich, sondern wird direkt im (regelmäßigen) Lernprozess miteinbezogen (z.B. durch die Notiz-Funktion, die in der gesamten Lerngruppe geteilt wird und im Abfrage-Modus miteinbezogen wird).
  4. Der Lernerfolg und die Motivation des Arbeitens mit ediscio.de wird durch Verhalten gemäß der Neuronenmetapher verstärkt.

Mich würde interessieren, ob LdL tatsächlich in der Praxis mit Hilfe von ediscio.de verwirklicht wird bzw. werden könnte. Klar, wer auf ediscio.de eine Lernkartei anlegt und dabei berücksichtigt, dass auch andere Personen ihre Inhalte verstehen und nutzen können sollte, lernt dabei bestimmt auch selbst eine Menge dazu – insofern wird LdL bereits prinzipiell verwirklicht.

Die Frage lautet: Eignet sich ediscio.de für die eigenmotivierte Nutzung und als Sammelpunkt selbst recherchierten Wissens, bzw. kann es im Unterricht als Wissens-Pool und Lern-Tool eingesetzt werden?

Web 2.0 in der Schule

Dienstag, 16. Dezember 2008

Im Weblog von Jean-Pol Martin habe ich diese interessanten Artikel gefunden:

Web 2.0 in der Schule / Web 2.0 in der Schule (Fortsetzung)

Erkenntnisse: Web2.0-Werkzeuge werden also bereits mit Erfolg im Unterricht oder in unterrichtsbegleitenden Aktivitäten eingesetzt. Einsatzbereiche sind sowohl Projektarbeiten, als auch die Dokumentation des Unterrichts.

Im ersten der beiden Artikel wird auf die Gefahr eingegangen, dass aus lauter Freude am Werkzeug und der mit ihr möglichen Kommunikation mit Mitschülern die eigentliche Arbeit zu kurz kommen könnte. Meine These hierzu wäre, dass die Stärke dieser Gefahr von der Bezogenheit des Werkzeuges zum Lernen abhängt. Klar ist, dass ein reines Forum – ohne spezielle Lernfunktion, im Prinzip “nur” der Kommunikation dienlich – zum Abschweifen verleiten könnte. Hingegen ein dediziertes Lernwerkzeug wie ediscio.de bietet die Kommunikationsfunktionen stets eingebettet in das Lernwerkzeug selbst an, und regt zur Nutzung von sozialen Lernfunktionen an – wie etwa den themenbezogenen Link “Welcher Kumpel kennt sich damit aus?”, welcher zu einzelnen Tags die Experten im Freundeskreis findet. Hier bietet das Nutzen einer direkt Lern-bezogenen Funktion dem Lernenden einen Nutz- und auch einen gewissen Spaßfaktor. Die Lernfunktionen sind in dem Werkzeug also so präsent, dass das Risiko der Ablenkung geringer ist.

Ein weitere interessanter Punkt: Erwünscht sei ein Neuronenverhalten aller Gruppenmitglieder in einem Online-Lerntool. Diese Metapher ist für mich neu, aber ich kann nur zustimmen – so habe ich mir das Verhalten einer Nutzerin / eines Nutzers von ediscio.de idealerweise vorgestellt.

Im zweiten Artikel meint Martin:

Ich denke, dass zwar die Stimmung im Unterricht und bei der Arbeit sich sehr entspannen wird, aber es wird dennoch notwendig sein, die Schüler und Studenten zur “Arbeit” anzuhalten.

Das könnte ich mir auch vorstellen. Bezogen auf ediscio.de kann man zwar sagen, dass es gerade ein Tool ist, das zum eigenverantwortlichen und selbstmotivierten Arbeiten anregen soll, und diese Anreize ja auch durchaus bietet. Die Frage ist allerdings – wie bei allem im Leben – ob man es aus eigenem Antrieb nutzt / es selbst entdeckt hat, oder durch eine externe Autorität dadurch angetrieben wird. Und dabei ist ja klar, in welchem Falle die Motivation größer sein wird.

So lerne ich mit ediscio.de

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Ich habe ein kleines Video darüber erstellt, wie ich mit ediscio lerne. Damit möchte ich einen kleinen Eindruck von der Funktionsweise der Seite vermitteln.

Selbstorganisiertes Lernen

Dienstag, 23. September 2008

Ein Thema, das eigentlich jeden interessieren dürfte, der ediscio.de nutzt. Hierzu habe ich hier einen interessanten Beitrag gefunden. Ok, der Artikel besteht hauptsächlich aus dem Zitat eines anderen Artikels – aber einem wesentlichen, weswegen hier lieber hierauf verlinke. ;-) Und ebenfalls zitiere, allerdings nur einen Satz:

Selbst-organisiertes Lernen – so meine These – ist auch nur dann möglich, wenn Lernende den freien Willen dazu haben und zwar im Sinne eines angeeigneten Willens.

Das kann ich nur bestätigen. Denn nur dann ist man ja auch dazu bereit, sich selbst so ausführlich wie auch nötig mit dem Stoff zu beschäftigen und selbständig Lernmaterialien zu erarbeiten. Mir persönlich ist selbstorganisiertes Lernen lieber als verschultes Lernen – vermutlich vor Allem deswegen, da ich selbstorganisiertes Lernen auch stets mit Themen in Verbindung bringe, die mich wirklich interessieren.

eLearning 2.0 und “Microlearning”

Donnerstag, 11. September 2008

Diesen Begriff konnte ich heute dazulernen: “Microlearning”. Was heißt das? Wikipedia sagt:

Mikrolernen (englisch microlearning) bezeichnet Lernen in kleinen Lerneinheiten und kurzen Schritten. Allgemein verweist der Begriff ‘Mikrolernen’ auf die Mikro-Aspekte im Kontext von Lern-, Ausbildungs- und Trainingsprozessen. Häufiger wird der Begriff jedoch spezieller für eine technische Realisierung im Bereich des E-Learnings verwendet, welche die Anwendung neuer Web-Techniken Web 2.0 für das E-Learning nutzt. Dabei werden kleine Informationseinheiten und Testfragen über PC oder Handy vom Server abgerufen. Die Software auf dem Server beobachtet den individuellen Lernfortschritt und passt die Fragestellungen und Fragewiederholungen an die bisher richtig oder falsch beantworteten Fragen an.

Ich würde so pauschal sagen, dass dies ziemlich genau zum Lernen per ediscio.de passt. Oder? Nur mal im einzelnen durchgegangen:

  1. Lernen in kleinen Lerneinheiten: Ja.
  2. Anwendung neuer Web2.0-Techniken: Ja.
  3. Kleine Informationseinheiten und Testfragen über PC oder Handy vom Server abgerufen: Ja.
  4. Software auf dem Server beobachtet den individuellen Lernfortschritt: Ja.
  5. Software passt die Fragestellungen und Fragewiederholungen an die bisher richtig oder falsch beantworteten Fragen an: Ja.

Ok! Somit wissen wir: ediscio.de bietet Microlearning an. :-)

Der Ursprung dieses neuen Wissens liegt übrigens in diesem Artikel, der darüber hinaus gehend übrigens sehr interessantes zur Entwicklung des eLearnings aussagt.

Lernen im Internet

Freitag, 18. Juli 2008

Hier bin ich einen Hinweis auf einen Heise-Artikel gefunden, in dem es darum geht, ob das Internet nun eine einzige Zeitverschwendung ist, oder ob sich hier eine neue Pädagogik entwickelt. Hinsichtlich ediscio dürfte meine Sichtweise dazu ja klar sein. ;-) Ziel von ediscio ist ja, durch die Art, wie im Internet mit Informationen ungegangen bzw. interagiert wird, das Lernen effektiver und unterhaltsamer zu machen. Und ich denke, dass dieser Ansatz noch viel Potential hat.

Lernen im Web gegen Langeweile

Donnerstag, 05. Juni 2008

Ein Statement gegen verschultes, aber für mehr individuelles Lernen hier auf dem KiFaSchuLe-Blog. Nett die Formulierung: “Schüler ab 8.00 Uhr im “Schlaf-Modus”. Nun ja, je nach Vorlesung kann man dies vielleicht auch auf die Uni übertragen – wobei es da ja auch von Fall zu Fall genau gegenteilig läuft; die bevorzugte Vorlesungszeit von Prof. Indermark war stets 8:15 – und dieser Termin widerlegte in schöner Regelmäßigkeit das Klischee vom schläfrigen Studenten, denn bei Professor Indermark war es eigentlich immer recht voll. Das war aber auch eindeutig auf seinen Vorlesungsstil zurückzuführen, der mit zu den unterhaltsamsten und wach-haltensten gehörte.

Aber zurück zum Thema: Klar können Schule und Uni mitunter sehr ermüdend wirken! Individuelles, selbstgesteuertes Lernen kann da schon etwas motivierender sein, was natürlich für eLearning / ediscio spricht. Klar sollte aber auch sein, dass man so leicht nicht ums verschulte Lernen herum kommt – wenn man eben irgendwann auch einen Abschluss vorweisen können möchte, der im Berufsleben doch recht hilfreich sein kann. Englisch, Deutsch, Mathe – dass der Bewerber darin halbwegs fit ist, das sieht der Arbeitgeber wohl schon recht gerne, und dies rein selbstgesteuert – ohne Lehrer – zu lernen, würden wohl nur die wenigsten schaffen.

Allerdings – und so mein Fazit – sollte ein genügend großer Zeitrahmen für das selbstgesteuerte Lernen eingeräumt werden. Und dies wiederum bekräftigt meinen positiven Eindruck von der Montessori-Pädagogik.

Individuelles Lernen

Donnerstag, 05. Juni 2008

Binsenweisheit: Nicht für die Uni, sondern um im Leben weiterzukommen lernen wir. Allerdings sind wir dabei immer ein bisschen von dem abhängig, was die Uni uns gerade bietet. Das können wir natürlich alles kritisch betrachten, und gerade in der Kombination von Forschung und Lehre ist dies ja auch Teil des Lernvorgangs. Um im Studium zum Abschluss zu kommen, wird man allerdings in bestimmten festgelegten Bahnen lernen müssen, gerade im Grundstudium. Was ich jetzt nicht kritisieren möchte – das ist nur eine Feststellung, denn ich finde diese Struktur auch sinnvoll. Allerdings muss man in diesem Rahmen eben oft große Mengen von Kram lernen, bei denen einem manchmal zu Recht die Ahnung beschleicht, dass man dies im späteren Leben vielleicht nicht wirklich sinnvoll verwerten kann. Um das mal vorsichtig auszudrücken. Und das Problem dabei: Lernen kann auch Verlernen bedeuten. Mehr dazu hier.