Lernen im Web gegen Langeweile

Ein Statement gegen verschultes, aber für mehr individuelles Lernen hier auf dem KiFaSchuLe-Blog. Nett die Formulierung: “Schüler ab 8.00 Uhr im “Schlaf-Modus”. Nun ja, je nach Vorlesung kann man dies vielleicht auch auf die Uni übertragen – wobei es da ja auch von Fall zu Fall genau gegenteilig läuft; die bevorzugte Vorlesungszeit von Prof. Indermark war stets 8:15 – und dieser Termin widerlegte in schöner Regelmäßigkeit das Klischee vom schläfrigen Studenten, denn bei Professor Indermark war es eigentlich immer recht voll. Das war aber auch eindeutig auf seinen Vorlesungsstil zurückzuführen, der mit zu den unterhaltsamsten und wach-haltensten gehörte.

Aber zurück zum Thema: Klar können Schule und Uni mitunter sehr ermüdend wirken! Individuelles, selbstgesteuertes Lernen kann da schon etwas motivierender sein, was natürlich für eLearning / ediscio spricht. Klar sollte aber auch sein, dass man so leicht nicht ums verschulte Lernen herum kommt – wenn man eben irgendwann auch einen Abschluss vorweisen können möchte, der im Berufsleben doch recht hilfreich sein kann. Englisch, Deutsch, Mathe – dass der Bewerber darin halbwegs fit ist, das sieht der Arbeitgeber wohl schon recht gerne, und dies rein selbstgesteuert – ohne Lehrer – zu lernen, würden wohl nur die wenigsten schaffen.

Allerdings – und so mein Fazit – sollte ein genügend großer Zeitrahmen für das selbstgesteuerte Lernen eingeräumt werden. Und dies wiederum bekräftigt meinen positiven Eindruck von der Montessori-Pädagogik.

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